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Ein ganz normaler, ganz besonderer und sehr schöner Tag im UTA

Der Fototag mit Smilla Dankert! Wie schon im vergangenen Jahr hat die wunderbare Fotografin Smilla jede Menge großartige Fotos zur Bebilderung der neuen Programmhefte und der UTA-Websites gemacht. Sie hat das UTA samt vieler Menschen, durch die dieser Ort lebt, sehr einfühlsam, schön und eindrücklich portraitiert, wie wir finden.

Und das ist gar nicht so einfach, denn die Basis der Arbeit, der Meditationen, Seminare und Ausbildungen ist Vertrauen und Vertraulichkeit. Das UTA bietet einen sicheren Rahmen, etwa für die Auseinandersetzung mit sich selbst, die innere Einkehr, Weiterentwicklung und Bildung, das Abschalten, für Ruhe und Entspannung. All das scheint dem Treiben eines Fototermins erst mal gänzlich zu widersprechen.

Was uns antrieb, dennoch einen Fototag im „Echt-Betrieb“ zu veranstalten, ist die Tatsache, dass das UTA einfach durch die Menschen lebt, die es besuchen, Seminare geben oder nehmen, die dort hinter den Kulissen oder als Therapeuten vor Gruppen oder in Einzelsitzungen arbeiten, die Gästezimmer beziehen, die im Haus meditieren, tanzen, singen, lachen ... kurz durch all die, die diesen Platz beleben, lieben und nutzen. Wenn wir diesen Ort authentisch portraitieren wollen, dann geht dies selbstredend nur mit euch… Danke, dass ihr mitgemacht habt! 

Smilla Dankert weiß um die spezielle Atmosphäre im Haus und in den Gruppen und genießt unser vollstes Vertrauen. Sie hat selbst Seminare und Ausbildungen hier belegt, kennt viele der Menschen, die das UTA regelmäßig besuchen oder hier arbeiten. Entsprechend sensibel hat sie sich im Haus bewegt. Am Fototag waren gleich vier Ausbildungsgruppen im Haus. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Smilla einen Blick in die Gruppenräume werfen durften und danken allen, die dies möglich machten. Weil wir nicht schon zu viel zeigen wollen: eine fröhliche Socken-Impression aus der Ausbildung im systemischen Aufstellen vorab :-). 

 

Am Fototag sind ganz fantastische Bilder von Menschen hinter und vor den Kulissen entstanden, von Teilnehmern, Therapeuten, Gästen und der Crew. Hier nur ein paar exemplarische Ansichten, mehr gibt es dann in den neuen Programheften ab Herbst.

Wir danken allen, die uns unterstützt, ihr Vertrauen und ihre Zeit geschenkt und dazu beigetragen haben, dass der Fototag ein ganz normaler, ganz besonderer und sehr schöner Tag im UTA wurde. Wir hatten viel Spaß und Freude. Und Matilda, denken wir, ganz sicher auch :-).

 

Zum Abschluss noch eine kleine Blumengrußimpression. Wer sich schon immer gefragt hat, wer für die Blumen-, Pflanzen und Blütenpracht im Innenhof, auf der Dachterrasse und in den Seminarräumen verantwortlich ist, das ist Chetan! Hier ganz vertieft bei ihrer Arbeit. Das macht sie schon seit vielen Jahren, mit großer Hingabe und ganz wunderbar, wie wir finden.

 

 

 

 

 

In diesem Sinne blumige und sonnige Grüße und auf bald im UTA, wir freuen uns auf euch!

Euer UTA-Team


Mit Volldampf ins Neue Jahr

Im UTA wird geplant, gewerkelt, getüfeltet und und und...

UTA on tour! Vom 17. bis zum 19. Februar findet in Köln die Ayovega, eine Messe für Yoga, Ayurveda und veganes Essen statt und wir machen mit. Im vergangenen Jahr waren wir bereits bei der ersten Ausgabe der Messe. Unser Auftritt dort war für uns alle eine sehr spannende, inspirierende und schöne Erfahrung (wie die Gesichter auf dem Foto bezeugen). Es war toll, zu erleben, wie interessiert und positiv unsere Meditationsangebote und unser Programm aufgenommen wurden. Besonders schön war, dass wir in den Wochen danach viele neue und auch viele junge Gesichter im UTA begrüßen durften, die durch den Kontakt auf der Ayovega zu uns fanden. Klare Sache, dass wir bei der zweiten Auflage wieder dabei sind. Wir freuen uns sehr, wenn ihr unserem Stand einen Besuch abstattet und verlosen zwei mal zwei Plätze auf unserer Gästeliste (ab dem 25.1. auf unserer Facebook-Seite).

Einen Messestand zu planen, ist für uns eine aufregende Angelegenheit, schließlich sind wir alle keine Messebauer. Das nicht. Doch im Laufe der gemeinsamen Überlegungen stellten wir fest, welch ungeahnte Qualitäten und Talente in unserem Team schlummern, neben jeder Menge kreativer Köpfe haben wir eine Architektin, Handwerker unterschiedlichster Gewerke und Gestalter an Board, die im UTA-Tagesgeschäft allesamt vollkommen anderen Tätigkeiten nachgehen.

Und weil nicht nur die Ayovega ansteht, sondern wir vor allem auch mit der Planung von Neuerungen und Verbesserungen im Haus beschäftigt sind, kommen diese Talente wie gerufen. Kurz: hinter den Kulissen wird aktuell gebrainstormt, getüftelt, skizziert, gehämmert und gebaut. Ein erstes Ergebnis: Der Zugang zu unserem Innenhof erstrahlt im neuen Glanz. Hurra!

Was uns sonst noch umtreibt: 2017 hat kaum angefangen, da beschäftigt uns schon die Planung des Programms für 2018, das Setzen neuer, interessanter Akzente und gleichzeitig das Beibehalten, der Ausrichtung für die das UTA steht. Jedes Jahr aufs Neue ein sehr spannender Prozess, dem wir mit viel Neugier begegnen.

In diesem Sinne: Wir sind gespannt und neugierig auf alles, was kommt und freuen uns auf ein bewegtes und bewegendes Jahr mit euch.

Alles Liebe

Eure UTA-Crew


Save the date! 

Der Konzerttermin mit Deva Premal, Miten und Manose im neuen Jahr steht: 23. Oktober 2017 

Diesen Termin festzuzurren, war nicht ganz einfach. Schließlich wollten wir an den Erfahrungen aus diesem Jahr wachsen und haben uns euer Feedback sehr zu Herzen genommen. In knapper Zusammenfassung lautete es: grandios, bewegend, fantastisch – einerseits. Und andererseits: mehr Körperkontakt zu Nebenfrau und Nebenmann als gewünscht.

So sehr wir uns über das Einerseits gefreut haben, das Andererseits wollten wir 2017 vermeiden. Also haben wir uns intensiv auf die Suche nach einer alternativen, adäquaten Location begeben. Unsere Kriterien: ein atmosphärischer Saal, nicht zu groß, nicht zu klein, möglichst nah, mit guter Anbindung an den Nah- und Fernverkehr, nicht zu teuer (schließlich sollen die Tickets erschwinglich bleiben) und last but not least mit bequemen Sitzplätzen.

Kurz: Wir wussten genau, was wir wollten, nun mussten wir es nur noch finden. Unsere Task Force, Surabhi und Arhat, hat recherchiert, telefoniert und besichtigt, was das Zeug hält. Eine Tour voller skurriler Überraschungen, großer Enttäuschungen und schließlich einer unerwarteten Wende.

Was telefonisch vielversprechend klang, entpuppte sich vor Ort als gänzlich ungeeignet. Es fehlte an Bestuhlung, war viel zu klein, zu groß oder exorbitant teuer. In Köln kamen wir nicht weiter. Also ab ins Umland. Nach einigen herben Enttäuschungen auch dort, war unsere letzte Hoffnung: Troisdorf. Gut, nicht gleich vor der Haustür, aber erreichbar. Ein Ort, den wir zudem in guter Erinnerung hatten. Nur ob der Größe waren wir uns unsicher. Man versicherte uns am Telefon jedoch, dass hier 1300 Menschen bequem Platz fänden. Also nix wie hin. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass von bequemen Stehplätzen die Rede war. Herrje! Deva Premal, Miten und Manose im Stehen lauschen, das kann es ja auch nicht sein.

Eine Rücksprache mit Deva Premal und Miten stand an. Kein Saal hatte uns überzeugt. Was nun?

Die Wende

Deva Premal, Miten und Manose haben das diesjährige Konzert in den Sartory Sälen sehr genossen. Unseren Raumsucheifer konnten sie gar nicht nachvollziehen. Die drei hatten die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten in ihr Herz geschlossen und den Abend dort als herausragend schön in Erinnerung. Und das obgleich es hinter der Bühne noch viel beengter und schmuckloser war, als vor der Bühne.
Wir sollten mal die Säle in Russland sehen, in denen sie spielen und sobald das Licht ausgehe, sei es eh egal wie es um einen herum aussehe, war ihr trockener Kommentar zum Thema Komfort.

Wir kamen ins Grübeln: Die drei hatten Recht, der Abend war wirklich wunderschön. Und ja, in den Sartory Sälen ist es eng, aber das bedeutet eben auch Nähe, Gemeinschaft, Spüren und letztlich hat dies auch zu der ganz besonderen Atmosphäre des Abends beigetragen. Und die Erreichbarkeit ist einfach unschlagbar. Deva Premal, Miten und Manose ließen uns die Sartory Säle wieder mit neuen Augen sehen.

Kurz: Die drei haben uns überzeugt und die Raumsuche hatte damit ein Ende: Das Konzert 2017 findet wieder in den Sartory Sälen statt!!!  Wir sind gespannt und freuen uns wahnsinnig auf einen grandiosen Abend mit Deva Premal, Miten und Manose. Im Herzen von Köln in Stühlen, die vielleicht nicht ideal sind und eine Menge Nähe zum Nebenmann zulassen, dafür erschwinglich und auch nah zu den dreien. Das wird sicher wunderschön! Der Vorverkauf wird voraussichtlich Mitte Januar starten.

Von Herzen die besten Wünsche und habt eine ganz gute Zeit,

euer UTA News-Team

 


Ach, je, der November…

3. November 2016  

 

Der Oktober hat sich große Mühe gegeben ein goldener zu werden, ist gegen Ende gar zur Höchstform aufgelaufen. Aber nun ist er fort. Wie jedes Jahr hat er uns zum Abschied die Winterzeit vermacht und dann an den November übergeben.

So, da ist er also. Der einzige Monat des Jahres, der sich rühmen kann, dass eine Gemütsverstimmung nach ihm benannt wurde. Zugegeben, der November ist düster, häufig nass und kalt noch dazu. Ähnlich verhält es sich mit seinem unmittelbaren Nachfolgern. Keine leichte Zeit für Sonnenanbeter und Wetterfühlige.

Aber ist das alles wirklich so garstig, muss uns die Winterzeit in die Verzweiflung treiben? Wir hoffen und glauben: Nein!

Genau hier bietet uns ausgerechnet der November eine riesen Chance. Während wir im Frühling aufgeregt sind, im Sommer herumschwirren, und dann den goldenen Herbst unbedingt noch auskosten wollen, können wir all das in den grauen Wintermonaten getrost sein lassen. Der Winter bietet daher einen ganz vortrefflichen Rahmen für Ruhe und das Fokussieren aufs Wesentliche. Er zwingt uns rein. Und das ist gut, denn da können wir es uns einfach mal richtig gemütlich machen: mit Wolldecken, Stricksocken, Kerzen und Co. Im Winter mögen wir nicht mehr Hinz und Kunz treffen, jetzt wo Park, Biergarten oder Straßencafé keine Option mehr sind. Wenn wir das Haus verlassen, dann gezielt. Wir suchen die Nähe zu Wenigen, zu uns Vertrauten, unseren Nächsten, uns selbst. 

Damit der Rückzug kein isolierendes Einigeln wird (November-Blues-Gefahr!) haben wir ein paar gute Gründe gesammelt, warum es sich lohnt, gezielt einen Fuß vor die Tür zu setzen. 

Ein Besuch im Raum der Stille

Im Dezember feiert der Raum der Stille seinen ersten Geburtstag. Der Raum ist eine Einladung an alle, die sich im beschäftigten Herzen von Köln eine Auszeit gönnen, meditieren und einfach in Ruhe sein möchten. Dank eurer Anregung gibt es dort inzwischen auch regelmäßig meditative Live-Musik von Parijat: Musik, die aus der Stille kommt und in die Stille führt. Der nächste Termin ist am 17. November.

Vorweihnachtszeit, Weihnachten, Silvester, Neujahr

Worte, deren pures Lesen manchen bereits in Stress versetzt. Und den wollen wir ja tunlichst vermeiden und den Winter als Chance zum Entschleunigen und zur Einkehr nutzen.

Aus diesem Grund haben wir hier einfach mal eine Auswahl an Programmpunkten zusammengestellt, die uns alle bei diesem Vorhaben unterstützen können:

Einkehr & Stille

Who is in? Awareness Intensive, viertägiges Retreat mit Anando und Ramateertha, 15. bis 18. Dezember

Osho-Meditationstag mit Arhat, am 17. Dezember

Sitting Silently, viertägiges Retreat mit Ramateertha und Subodhi, 27. bis 30. Dezember

Lebendigkeit, Bewegen & Zelebrieren

Ein Yogatag zum Entschleunigen mit Vira, am 18. Dezember

Dance This: Dance & Creativity, Tagesworkshop mit Subhi, am 17. Dezember

Liebe & Lebendigkeit, Tagesseminar mit Praphulla, am 26. Dezember

Silvester und Neujahr: Come celebrate!

Last but not least: Die leidige Silvesterfrage…kein Grund zum Kopfzerbrechen. Silvester ist das Party-Highlight im UTA. Also nicht lange nachdenken, einfach mitfeiern. Hier geht es zum Programm und zur Buchung.

So, man kann über das Wetter und den Winter meckern, was das Zeug hält, oder man schwingt einfach mit und nutzt die Zeit. Vielleicht nicht ganz leicht, aber sicher machbar!

In diesem Sinne: Wir üben uns im Mitschwingen.

Eine ganz gute Zeit euch allen

Euer UTA-Team

Ein Nachtrag: Liebe Freunde, wir haben in unserem Newsletter leider einen fehlerhaften Link zu unserem Party-Experiment im November verschickt. Hier ist der richtige Link zu "Good Morning, Cologne! Die Party zum Aufwachen. 


 

"Making of" des 2017er-Programms und die Kunst der Elefantenpflege

25. August 2016

 

Jedes UTA-Programm ist eine ganz besondere Produktion – es ist ein wahrlich großes Projekt, das auch immer bis zum letzten Moment sehr spannend bleibt!

Das Programm 2017 war aber doch ganz besonders besonders…es wurde produziert von einem Team, das so noch nie zusammengearbeitet hatte. 17 Jahre lang hatten Richa, unsere Geschäftsführerin bis Ende 2015, und unser Grafiker Prem Jahr für Jahr wie ein Uhrwerk gemeinsam das Programm produziert. Nun arbeitet Richa ausschließlich als Therapeutin und intern formierte sich somit eine komplett neue Mannschaft rund um den mit etwas Ehrfurcht beäugten „Programmelefanten“.

Um es noch besonderer zu machen, zog unser Grafiker und Nachbar Prem von Köln nach Japan. Der Programmelefant mutierte nun sogar noch zu einem über 9000 Kilometer Distanz zu pflegendem Großtier! Kaum war das verdaut, ergab es sich, dass die Existenz auch dem Backbone – sehr erfahrenen Mitarbeiter und Fels in der Brandung – unseres kleinen Marketingbüros nach sieben Jahren im UTA das Annehmen neuer, äußerst spannender, beruflicher Herausforderungen nahelegte. Und das Ganze so arrangierte, dass auch er samt Know-How ausgerechnet zum Start der heißen Programmphase seinen Standort nach „außerhalb UTA“ verlagerte. Auch weitere potenzielle Elefantenpfleger mussten sich unvorhergesehen ganz anderen Prioritäten widmen. Wie sollten wir da bloß mit dem grauen Großtier klarkommen? 

Long story short: Es gab viele spannende Momente und ganz sicher niemals Langeweile. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Existenz uns eine wirklich tolle Fotografin schickte, die das UTA kennt, liebt und wirklich versteht. Mit ihrer Herz- und Profiperspektive gelang es Smilla ganz wunderbar, wie wir meinen, das UTA im Hier und Jetzt bildlich für die Hefte einzufangen. Das erforderte oft besonderen Einsatz und Kreativität – wie hier z.B. beim Shooting des Akademietitelbilds! 

Spontanen kreativen Einsatz gab es zusätzlich von Ramateertha Doetsch, dem Gründer des UTA. Kaum hatten wir ausgesprochen, dass uns noch ein schönes Motiv für die Innenseite des Akademiehefts zu dem Zitat „Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe“ fehlt, fanden wir Ramateertha auch schon im Innenhof mit seiner Kamera, um Passendes zu produzieren…so kam das Bild der Gärtnerin, die die Früchte ihrer mit Liebe verrichteten Arbeit betrachtet, zustande.

Und es gibt noch viele weitere Beispiele. Arbeit mit Liebe wohin man sieht! Und das war dann auch die sehr einfache Antwort auf die Frage, wie die Sache mit dem dicken Elefanten doch noch ganz gut enden konnte. 

 

 

 

 

 

 


 

 

Miten und Deva 2016

Nun war es wieder soweit, der Tag des Konzerts war gekommen. Wochenlang hatten wir darauf hingearbeitet. Diesmal sollte es in den Sartory Sälen in Köln stattfinden. Eine neue Location bringt für uns, die so ein Konzert organisieren, immer auch neue und vor allem unbekannte Herausforderungen mit sich. Wir waren zwar gut vorbereitet, aber wie immer im Leben gibt es Ereignisse, die man vorher nicht einmal erahnen kann. Wäre ja sonst auch langweilig.

Gute Energie ist alles…

In den Sartory Sälen finden traditionell vor allem Karnevals-Veranstaltungen statt. Der Saal ist sehr plüschig und gemütlich, aber deutlich in die Jahre gekommen. Wir waren in der Planungsphase etwas unsicher, ob dies der richtige Rahmen für Deva, Miten und Manose ist. Deshalb haben wir den Saal vorab gemeinsam mit der Tourmanagerin besichtigt. Die versicherte uns jedoch, dass sie schon in ganz anderen Sälen gespielt hätten. Und so wie wir hatte auch sie das Gefühl, dass die Energie an diesem Ort stimmt, und das sei ja letztlich die Hauptsache. Hier wird und wurde viel gefeiert, gelacht, getanzt und gesungen und das spürt man auch. Die Entscheidung für die betagten Sartory Säle war gefallen.

Ein Harem in der Kölner City

Die Zeiten der großen Revues und Musicals in den Sartory Sälen liegen schon eine Weile zurück. Und offenbar stellen Karnevalsgrößen keine großen Ansprüche an Backstage-Räume. Wir hatten jedenfalls das Gefühl, dass die Künstlergarderoben dringend eine Aufhübschung brauchen, damit sich Deva und Miten hier wohl fühlen können. Das UTA Housecare-Team kam am Konzerttag mit großen Körben voller indischer Saris und bunten Tüchern zur Hilfe. Innerhalb von zwei Stunden verwandelten wir die kahlen Garderoben in farbenprächtige haremsähnliche Orte. Als Deva und Miten am Nachmittag zum Soundcheck eintrafen und durch den düsteren Flur in ihre Harems-Garderoben kamen, gab es einen tollen Wow-Effekt. Noch Tage später erzählte Deva vom wunderschönen, liebevoll dekorierten Backstage-Bereich. Ein voller Erfolg für die Aufhübsch-Crew.

Ohne Technik geht gar nichts

Am Konzertmorgen begannen die Techniker schon in aller Frühe die vorhandene Haus-Anlage zu verstärken und auch die Lichtanlage auszubauen. Es ist viel Vorbereitung nötig, damit all die schönen Mantra-Texte zum Mitsingen an die Wand geworfen werden können und die Halle in schöne verschiedene Lichter getaucht werden kann.
Wie es bei so großen Veranstaltungen oft so ist, geht dann doch noch irgendetwas etwas Gravierendes schief... Im Laufe des Vormittages stellte sich heraus, dass das Mischpult für Sharon, die Lichttechnikerin, nicht funktioniert. Ooops, das geht natürlich gar nicht! Nach unzähligen Telefonaten, viel Schweiß und viel Mühe konnte zum Glück Ersatz aufgetrieben werden. In allerletzter Minute wurde Sharon mit ihren Vorbereitungen fertig, sodass das Konzert am Abend doch noch pünktlich starten konnte. Und wir wischten uns die Schweißperlen von der Stirn.

Ein Happening der besonderen Art

Endlich! Alles war vorbereitet und es konnte losgehen. Das Konzert war einfach wundervoll und sehr berührend. Eine so kraftvolle Präsenz im Saal, Stille und Celebration, offene Herzen und ein wunderschönes Gefühl von „Sangha“, von Gemeinschaft und Verbundenheit. Am Ende baten Deva, Miten und Manose sogar das gesamte Publikum auf die Bühne, und viele nahmen das Angebot gerne an. Was für ein ergreifendes Happening. So was hatte diese Halle wahrscheinlich noch nie erlebt. Knapp 1300 Menschen die Mantren singen. Ein großartiges Miteinander! Da staunte selbst Herr Sartory, der Saalbesitzer.
Die Kraft der „Sangha“ zeigte sich auch, als Spenden gesammelt wurden für einen neuen Begleithund für Anama, die seit 15 Jahren im Rollstuhl sitzt und das Kölner Konzert aus der ersten Reihe genoss. Dank der Spenden der Sangha ist das Geld für Amanas neuen Begleiter zusammen gekommen, wie schön!

Am Ende wird aufgeräumt

Und schwupps war der Abend auch schon wieder vorbei. Wir bauten die Bühne ab, packten den Harem wieder ein und auch alles andere. Die altehrwürdigen Karnevalssäle kamen wieder zum Vorschein. Schnell sah alles aus wie zuvor. Na, vielleicht nicht ganz. Denn spurlos geht ein solcher Abend niemals vorüber – jedenfalls nicht für uns und ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam ein ganz besonderes Leuchten im Saal hinterlassen haben. Und so hieß die Tour ja auch: „Shine Your Light“! Ausatmen und Frühstücken Auch Deva, Miten und Manose mit Crew waren wirklich begeistert vom Konzert und dem Publikum in Köln. In den Tagen danach gönnten sie sich, wie sie es traditionell jedes Jahr tun, bei uns im UTA eine kleine Auszeit von ihrer Tour. Sie meditierten hier, trafen alte Freunde und ließen sich Sessions geben. Am letzten Tag gab es ein großes gemeinsames Frühstück. Wir hatten viel Spaß, es wurde über Meditation und das Leben philosophiert. Die drei meinten, das UTA würde seinem Namen (Übersetzung: the beloved one) wirklich alle Ehre machen; sie haben sich sehr wohl und gut hier gefühlt. Was uns natürlich sehr glücklich macht. Nun reisen sie weiter und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn sie wieder nach Köln kommen und wir alle die Chance haben, einen weiteren wunderbaren Konzert-Abend zu erleben.

Su Milena Mount für die UTA Crew


Frühlingsupdate

10. Mai 2016

Die Zeit fliegt bis zum Konzert von Deva Premal, Miten & Manose am 14. Juni! Das Event ist immer ein echtes Highlight des Jahres und so laufen die Vorbereitungen im UTA derzeit auf Hochtouren. Was uns besonders freut: Nach mehreren Jahren in Bonn konnten wir die Veranstaltung jetzt nach Köln zurück holen, und zwar in die Sartory Säle. Die bieten ausreichend Platz für die große Fangemeinde und liegen auch ganz in der Nähe des UTAs. Wir freuen uns, wenn Ihr auch einmal bei uns vorbeischaut! Gegen Vorlage der Konzertkarte können alle Konzertbesucher hier zur Begrüßung einmal kostenlos meditieren.

Raum-Neuigkeiten gibt es auch im UTA. Was bisher der Vorraum der Sauna war, ist jetzt für euch zum kuscheligen „Chilling-Space“ umfunktioniert worden. Hier könnt Ihr euch einfach zu Pausenzeiten in die Kissenlandschaft fallen lassen oder auch als geschlossene Gruppe gemeinsam essen, wenn Ihr an einem Intensivseminar wie z.B. Sartory oder Who is In? teilnehmt. Das einzige, was dem Space noch fehlt, ist ... ein Name! Basho’s, Buddha Hall, Meera, Zen und Gurdjieff gibt es bisher schon. Außerdem Rumi, Hafiz und Lakshmi für die Gästewohnungen. Wenn euch die Herausforderung inspiriert, schickt gerne eure Vorschläge bis zum 30. Mai an: kontakt@oshouta.de (Betreff: Namensfindung)  Wir halten euch auf dem Laufenden, wie es hier in Sachen Namensfindung weiter geht.

Wenn Ihr schon als Seminarteilnehmer oder Assistent im UTA wart, kennt Ihr ja die Meditationspässe zur Teilnahme an den täglichen Meditationen. Ihr habt sie immer beim Einchecken bekommen. Viele von euch haben uns in letzter Zeit gesagt, dass die Pässe eher lästig sind, weil man sie oft nicht dabei hat wenn man sie gerade braucht. Und weil sie leicht verloren gehen. Daher gibt es jetzt beim Einchecken statt Pässen farbige Bändchen – garantiert immer dabei, un-verlierbar, reiß- und duschfest für die Dauer eures Aufenthalts. Das Bändchen zeigt der UTA Crew dann auch ohne Pass, dass du Seminarteilnehmer oder Assistent bist – und damit berechtigt zur kostenfreien Teilnahme an den täglichen Meditationen, zur Übernachtung im Seminarraum und zum Aufenthalt in bestimmten Räumen wie dem Basho’s und der Dachterrasse. Wir hoffen, dass es so praktischer ist. Bitte wendet euch jederzeit gerne an uns, wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt.

Viele liebe Grüße,
Euer UTA-News Team


UTA goes Ayovega

25. Februar 2016

Am letzten Januarwochende hatten wir die Gelegenheit an Kölns erster Mitmach-Messe für Ayurveda, Yoga und veganes Leben teilzunehmen. Da wir nur äußerst selten auf Messen gehen, war das etwas ganz Besonderes für uns.

Wir hatten die Möglichkeit über das Wochenende hinweg 11 verschiedene Mitmach-Events anzubieten. Die Organisation dieser Events war im Vorfeld ein ganzes Stück Arbeit und als am Freitag um 15:15 Uhr, also 15 Minuten nach Eröffnung, schliesslich das erste Event anstand dachten wir: „Oh je, ob da wohl jemand kommt? Die meisten Menschen arbeiten doch bestimmt noch...“. Aber da hatten wir uns schwer geirrt, gleich 25 Teilnehmer fanden ihren Weg dort hin. Ranvita hat sie alle total begeistert und ab diesem Moment ging es so richtig los mit dem UTA auf der Ayovega!

Die Messe war von Anfang an voll. Die Menschen waren inspiriert und sehr offen. Wir haben jedem, der bei uns angehalten hat, einen Chai angeboten (natürlich vegan) und dabei  viele wirklich schöne und anregende Gespräche geführt. Osho´s Garden hat seine leckeren veganen Süßigkeiten verkauft und manchmal stand sogar eine kleine Schlange an der Kasse.

Unsere Events waren den gesamten Samstag und Sonntag ausgebucht. Wir haben viele Programme und Flyer verteilt und Kontakte geknüpft. Am Sonntagabend waren wir alle müde aber glücklich. Unsere Zungen waren ganz fransig vom vielen Reden und wir waren total überdreht von den vielen Menschen, die an uns vorbei gelaufen sind und mit denen wir alle diese wunderbaren Begegnungen hatten...

Vielen Dank an alle Stand- und Eventbesucher sowie an die Organisatoren, die mit der Ayovega eine echte Bereicherung für Köln geschaffen haben!

Euer UTA-Ayovega Team


Zum Jahresende

15. Dezember 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es gibt viel Bewegung im UTA. Deshalb dieses Mal eine bunte Mischung von Neuigkeiten aus verschiedenen Bereichen  des UTAs:

+++ Gerade hat unser erster Online-Infoabend stattgefunden. Wir sind glücklich, eine Möglichkeit gefunden zu haben, über die ihr unsere Therapeuten und Dozenten live erleben könnt ohne bis nach Köln fahren zu müssen. Am 13. Januar geht es weiter mit einem Online-Infoabend zum Meditationslehrer (Anmeldung hier) und am 26. Januar zur Gestalttherapie-Ausbildung (Anmeldung hier).

+++ Im Osho´s Garden wurde, nachdem die Bar verlegt und der Name geändert wurde, nun auch die komplette Inneneinrichtung erneuert. Das Team experimentiert zurzeit außerdem mit einem komplett neuen Konzept für die Abende. Lasst euch überraschen!

+++ Meditation & More ist in das ehemalige Ladenlokal des Vegan Garden gezogen und ist jetzt auch für die Öffentlichkeit viel besser sichtbar.

+++ In den ehemaligen Räumlichkeiten von Meditation & More gibt es seit letzter Woche nun einen “Raum der Stille”. Mit diesem Raum erfüllt sich für uns ein langgehegter Herzenswunsch: mitten in der Stadt einen Platz zu schaffen, an dem es jederzeit möglich ist, innezuhalten und sich in die Stille zu begeben. Auch für unsere SeminarteilnehmerInnen gibt es mit diesem Raum nun die Möglickeit, sich in den Pausen in die Stille zurückzuziehen.

+++ Als Nächstes steht die Silvesterparty an und wir freuen uns riesig, diesmal ein  5-Rhythmen Event mit Julia Knezevic im Programm zu haben. Seit. einem halben Jahr bietet Julia nun schon regelmäßig Abende mit 5Rhythmen im UTA an und wir sind hellauf begeistert!

+++ Ab Januar hat das UTA einen Chor namens "Osho Voices". Endlich nicht mehr nur zusammen meditieren sondern auch singen! Keine Vorkenntnisse nötig. Beschreibung sehen und einen Circlesong mit Vanessa hören...

+++ Ach ja, eine weitere gute Nachricht haben wir noch :)  Wir haben es geschafft,  Deva Premal & Miten aus Bonn nach Köln zurückzulocken, und zwar in die Sartory Säle direkt um die Ecke vom UTA in der Friesenstraße! Der Vorverkauf ist bereits angelaufen.

 



 

25. September 2015

Tag der offenen Tür

Wie die Mauern, Wände und Gänge  des Hauses den Tag erlebten

Glücklich und sehr lebendig. Ja, genau. So fühlte ich, das UTA, mich am Tag der offenen Tür am 13. September 2015. Durch meine weit geöffneten Türen strömten jede Menge netter Menschen herein. Die waren sehr offen, neugierig und aufrichtig interessiert! So soll es sein. Ich fand es sehr schön, so viele Freunde aus ganz Deutschland zu sehen, die sich bei mir aufgehoben fühlen und mich noch weiter für sich erkunden möchten. Ich habe mich auch sehr, sehr gefreut, so viele neue Gesichter wie nie zuvor in meinen Räumen zu sehen! Speziell für diese neuen Freunde war so einiges los, um, statt vieler Worte, einfach per Schnupperangebot selbst zu erahnen, was hier möglich ist.

Los ging es mit einer Einführung ins UTA von Surabhi und Richa. Da gab es viele interessante und auch witzige Geschichten rund um den Weg des UTA von den 70ern bis heute. Beim Vortrag zu Meditation von Ramateertha sowie bei Schnupper-Meditationen wie Herzmeditation, No-Mind oder No-Dimensions waren meine Räume bis zur Kapazitätsgrenze gefüllt mit Menschen, die mehr Freude und Bewusstheit in ihr Leben einladen möchten. So soll es sein. Auch die Einführungen zu Ausbildungen von Trauma- bis Paartherapie und zu Intensivseminaren von Live Zen bis Primärtherapie waren sehr gut besucht.

Überall in meinen Räumen und Gängen „brummte“ es. Im Foyer gab es neben viel leckerer Schokolade einen digitalen „Sneak Preview“ des Programms 2016, das gerade in den Druck gegangen war. Viele Gäste buchten auch Mini-Sessions zum Probier-Preis, um zum „Tag der offenen Tür-Spezialpreis“ eine gute Dosis frischer Energie zu tanken und einzelne Therapeuten und Ansätze kennenzulernen.

Am ganzen Platz gab es gute Gespräche und individuelle Haustouren, geführt von „meiner“ Crew in ihren unübersehbaren, signalroten „Frag mich!“-Hemden. Auch die Möglichkeit, bei der Verlosung eine UTA Friends Card Light und andere UTA-Angebote zu gewinnen, ließ sich kaum ein Gast entgehen. Die glücklichen Gewinner sind mittlerweile gezogen und benachrichtigt; ich freue mich darauf, sie bald wieder hier in meinen Gemäuern zu sehen!

Nicht nur, aber spätestens am Ende des Tages lachten dann alle…beim Abschluss-Event „Lachmeditation“ in der Buddha-Hall mit Paramhans und Mandana. Immer wieder eine schöne Erfahrung, wie simpel und kraftvoll Lachen als Weg raus aus dem Gedankenstrom ist!

Über meine Wände habe ich am Tag der offenen Tür viel echtes Interesse und Zuspruch aufgenommen. „Ich komme wieder!“, sagte ein Meditationsteilnehmer. „Ich schaue mir gerade verschiedene Schulen für eine Coachingausbildung an, und ich glaube, ich habe heute meinen Platz gefunden“, sagte ein Vortragsteilnehmer. „Ein ganz toller Tag der offenen Tür“, sagte einer der Therapeuten. „Es macht total viel Spaß“, sagte ein UTA-Mitarbeiter. Und ich? Ich fühle mich dankbar, erfrischt, offen…voll Freude und Neugierde auf das, wofür ich der Raum sein darf.

Euer UTA :)



21. Juli 2015

UTA Friends Fest und Sommermarkt

Was für einen schönen Sommertag wir für das erste UTA Friends Fest und den ersten Sommermarkt erwischt hatten…! Blauer Himmel, die Sonne schien fröhlich auf uns herunter und die Temperatur war um die 25 Grad. Besser ging es kaum.
“Wir”, das waren eine bunte Mischung aus  UTA Friends Card InhaberInnen, TherapeutInnen, und UTA MitarbeiterInnen. Also eine Menge netter Leute, die zusammen einen schönen Tag verbringen wollten.

Das Programm begann mit einer zweistündigen Veranstaltung mit Ramateertha. Das Thema? Schwer zu sagen ;-). Es war überraschend, lehrreich und hat Spaß gemacht. Er schafft immer eine besondere Atmosphäre, in der seine reiche Erfahrung von Meditation und Aufmerksamkeit einfließt  und greifbar wird .

Zu Beginn der Mittagspause war der Hof plötzlich in einen Sommermarkt verwandelt. Es gab Kleidung, Schmuck und frisches Obst. Eine bunte Mischung von wunderschönen Sachen. der Hof war plötzlich sehr farbenfroh  und voller Menschen. Es wurde anprobiert, gefeilscht und viel gelacht. Ein leichter Wind machte die Sonne wirklich angenehm,  ein herrliches  Sommergefühl lag in der Luft.

Nach der Mittagspause leitete Paramhans eine einstündige Lachmeditation, für mich absolutes Neuland und eine echte Entdeckung! Lachen ohne Grund. Man glaubt es kaum, aber es funktioniert. Es ist lustig, macht Spaß und hinterher hat man eine Menge mehr Energie zur Verfügung. Irgendwie sah der Himmel danach noch ein bisschen blauer und das Grün der Blätter noch ein bisschen grüner aus.

Passend dazu fand direkt im Anschluss eine Tombola statt und wir bejubelten die Gewinner ohne zu wissen, was sie eigentlich gewonnen hatten (nächtes Mal packen wir die Gewinne vielleicht besser nicht ein :-) . Aber das hat der Freude über jeden Gewinn keinen Abbruch getan.  So ein Spaß!

Nach einer kurzen Pause legte Navanita mit ihrer Veranstaltung “The Conscious Moving Body” los. Wie immer schaffte sie es in kurzer Zeit, die Teilnehmer mit ihrer einfühlsamen Art in Kontakt mit sich und ihrem Körper zu bringen, sich selbst wirklich wahrzunehmenüber die Bewegung. Ihr Weg, auf den sie die Tänzer mit ausgewählter Musik und Anleitung führt, ist wirklich einzigartig.

Am Abend gab es dann noch laute und tanzbare Musik mit DJ Subhi. Viele von euch kennen ja ihre “Barfußdisco”. Die Buddhalle verwandelt sich dann von einem Zen-Tempel in einen Tanz-Tempel. Mit viel Elan und wirklich guter Musik haben wir den Abend ausklingen lassen.

Es war etwas ganz besonderes, einmal miteinander zu tun zu haben, ohne in den Rollen “Teilnehmer”, “Therapeut”, “UTA Mitarbeiter” oder  “Musiker” zu stecken. Letztlich sind wir einfach alle das UTA!

Danke dafür, lieber Sommertag.

Moritz (vom UTA News Team)



29. Mai 2015

Alles wild macht der Mai

Der Mai ist einer unsere „wildesten” Monate. Für den Path of Love reisen in jedem Jahr Teilnehmer und Assistenten aus der ganzen Welt an und nehmen das UTA komplett in Beschlag. Die Rezeption zieht um, die Eingangstür wird für die Öffentlichkeit geschlossen und die Kolleginnen aus der Seminarkoordination und das Cleaningteam müssen größere Umwege zur Arbeit machen, da auch für sie der Durchgang durchs Haus gesperrt ist. Der Platz fühlt sich an, als wäre er von einer großen Decke umhüllt.

Wenn sich die Türen dann wieder öffnen, schlägt die Stimmung radikal um: Eine große Energiewelle schwappt in den Hof, die Büros und die Restaurants. Wunderschön und überwältigend zugleich für jemanden, der hier arbeitet :)

Weiter ging es in diesem Mai mit einem Auftritt des indischen Flötenmeisters Hariprasad Chaurasia, zwei großen Trainings in Somatic Experiencing und morgen steht schließlich das Konzert mit Deva Premal & Miten in der Beethovenhalle in Bonn an.

Auch die Zeit um diese Veranstaltung herum ist wie eine Welle, die sich langsam auftürmt und schließlich bricht: Einige Tage vorher ist schon zu spüren, wie die Vorbereitungen immer emsiger werden und sich so etwas wie kollektives Lampenfieber einstellt. Wird alles gut laufen? Haben wir an alles gedacht, was nach Bonn mitgenommen werden muss? Ist alles vorbereitet für Deva, Miten und ihre Crew, die ja einige Tage hier im UTA wohnen werden?

Der Abend selbst hat mit seinen 1500 Gästen und zig verschiedenen Sachen, die funktionieren sollen, einen ganz eigenen Schwung. Da muss man dann als UTA Mitarbeiter am Besten die Kontrolle abgeben und einfach darauf schauen, einen guten Stand auf seinem Surfboard zu haben, um die brechende Welle zu reiten.  

Wir wünschen euch einen tollen Sommer! Vielleicht ja am Meer...?

Moritz und die UTA Crew

Friends Fest und Flohmarkt im UTA-Hof

Am Samstag den 11. Juli findet das erste UTA Friends Fest mit allen UTA Friends Card InhaberInnen, MitarbeiterInnen und TherapeutInnen statt. Gleichzeitig wird es im UTA Innenhof einen wunderschönen Flohmarkt geben.  Verkauft werden kann alles was zum UTA passt. Falls ihr einen Stand machen möchtet, wendet euch bitte an Paramhans unter paramhans@oshouta.de (bitte auch angeben was ihr zu verkaufen beabsichtigt).

 



9. März 2015

Die fünfte Jahreszeit und ein Film

In Köln ist gerade die sogenannte fünfte Jahreszeit zu Ende gegangen. Wie immer hat die Stadt das große Feiern und die vielen Besucher mit Bravour weggesteckt.
Der Karneval ist auch an uns nicht spurlos vorüber gegangen. Das ist auch gar nicht möglich, wenn man hier lebt.

Karnevalsparty im Osho´s Place

Am Donnerstag der sogenannten Weiberfastnacht haben wir wie immer, das ist mittlerweile Tradition, ein rauschendes Fest gefeiert. Alle waren natürlich verkleidet, und allein um die fantasievollen Kostüme zu sehen, hätte es sich schon gelohnt, dabei zu sein. Oshos Place war voll und es wurde viel getanzt, gelacht und sogar geschunkelt.

Auch Nordlichter verkleiden sich gerne

Für mich als Nordlicht war  am Anfang meiner Zeit hier in Köln der Karneval sehr ungewohnt, aber mit der Zeit habe ich den Spaß und die Erfahrung schätzen gelernt, sich mal für einen Abend in jemand ganz anderen zu verwandeln. Vom Löwen über Hexe bis hin zur Elfe bin ich schon alles mögliche gewesen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Vorbereitung zu dem Event macht mindestens genauso viel Spaß wie das Feiern selbst. Wenn ihr dieses Mal nicht dabei wart, wollt ihr es euch vielleicht für nächstes Jahr überlegen.

Ein UTA-Film

Wie ihr wahrscheinlich alle durch den Newsletter mitbekommen habt, haben wir einen Film über das UTA gemacht und ihn im Netz verbreitet. Dies war natürlich extrem aufregend für uns. Über „the making of“ hatten wir euch ja schon in einem früheren Newsletter berichtet.

Wie verbreitet man einen Film?
Nach dem Dreh und der Fertigstellung durch Eduardo Gellner und Katrin Kerschbaumer aus Österreich von ed.ge Pictures, sowie ein paar kleinen Änderungen war es dann so weit. Endlich war er fertig. Wir konnten ihn jederzeit im Netz verbreiten. Aber wie macht man so was am besten? Zunächst haben wir uns ein wenig Rat eingeholt und dann eine neue Facebook-Seite aufgemacht, die nicht nur für das Osho UTA Institut, sondern für das UTA als Ganzes steht. Danach haben wir die vielen Therapeuten und Künstler, welche hier über das Jahr bei uns vorbeikommen, gefragt, ob sie den Film nicht mit ihren Followern teilen möchten. Alle, wirklich alle, haben sofort mit Begeisterung Ja gesagt.

Über 13.000 Views bisher
So ist unser Film nun auf der ganzen Welt in Facebook und über andere Soziale Netzwerke geteilt worden und wird immer noch geteilt. Über 50.000 mal ist er bisher geschaut worden. Aus der ganzen Welt erreichen uns begeisterte Kommentare und Mails. Das freut uns natürlich sehr.

Einen großen Dank an die Künstler und an euch
Unsere große Dankbarkeit gilt natürlich Eduardo und Katrin. Die zwei mögen das UTA sehr und haben mit ihrer Expertise, ihren guten Ideen und ihrer Liebe diesen wunderbaren Film umgesetzt.  Falls ihr noch ein paar andere Filme von den beiden sehen möchtet, hier die Webseite. Es lohnt sich.

Und natürlich einen großen Dank an euch, die ihr den Film über Facebook mit euren Freunden geteilt habt!

Herzliche Grüße aus dem UTA.

Surabhi Milena Mount



23. Dezember 2015

Zum Jahreswechsel

Liebe Freunde des UTA,

nun neigt sich das Jahr dem Ende zu und die Feiertage stehen vor der Tür. Eine schöne Zeit, in der es lohnt, sich einen Moment  zu nehmen, um zu schauen und zu reflektieren, wie das Jahr verlaufen ist.Vielleicht wirst du denken, „Puh, was für ein Jahr!“ oder „I had the Year of my life!“

Aber schließlich kommt es nicht darauf an,  was uns dieses Jahr wiederfahren ist, sondern darauf, was wir daraus gemacht haben. Das Leben wird uns immer wieder Höhen und Tiefen bereiten; das liegt nicht in unserer Hand. Die Herausforderung liegt wohl nicht darin, zu versuchen unser Leben zu kontrollieren oder die Tiefen zu umschiffen, sondern das Beste aus dem zu machen, was gerade ist; die Mitte zu finden und in uns selbst zu ruhen, egal ob da draußen ein Sturm tobt oder die Sonne scheint.

Wir freuen uns, dass wir im letzten Jahr viele von Euch in ihrem Prozess begleiten durften, und wollen uns auf diesem Wege bei Euch für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Wir sind immer wieder von neuem berührt, wie viele vertraute und neue Gesichter jeden Tag zu uns kommen. Sei es, um in dieser schnellen Welt einmal für eine Weile innezuhalten, oder sich etwas mehr Zeit zu nehmen, um auf sich selbst zu schauen; ob für eine Stunde oder für eine ganze Woche. Jeder so, wie es für ihn stimmt.
Die Community wächst täglich, und das ist ein großes Geschenk.

Osho hat einmal gesagt: „Vergiss die Idee, jemand zu werden – du bist schon ein Meisterstück. Du kannst nicht verbessert werden. Du musst es nur erkennen, realisieren.“

Wir wünschen Euch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Und herzliche Grüße aus dem UTA,

Surabhi Milena Mount für die UTA Crew



15. November

Das einzig Konstante im Leben ist der Wandel ...

Man könnte meinen, dies sei ein abgedroschener Satz. Für uns ist er das momentan nicht. Ganz im Gegenteil: Er trifft quasi den Nagel auf den Kopf. Die Veränderungen klopfen bei uns an jede Tür. Auch an die unauffälligsten und kleinsten. Viel ist passiert.
In der Geschäftsleitung vom UTA fanden einige Wechsel statt. Auch im Osho’s Place gibt es eine Verstärkung in der Leitung. Aus dem Banyan ist „the vegan garden“ geworden, ein kleines Café voller veganer Köstlichkeiten. Einige dieser Veränderungen habt ihr ja auch schon mitbekommen. Aber keine Sorge, es geht alles weiter wie bisher – nur ein bisschen anders. Neue Leute, neue Ideen, frischer Wind!

Ein neues Programm

Nebenbei haben wir geschwitzt, geplant und geschrieben. Dabei ist ein schönes Jahresprogramm 2015 herausgekommen. Zwischendrin wussten wir bei all dem Wechsel und Wandel manchmal nicht mehr, wo uns der Kopf steht ... Aber wie der Kölner so schön sagt: „Et hätt noch emmer joot jejange!“ Was soviel heißt wie am Ende wird alles gut. So freuen wir uns also über ein tolles Programm!

Die  UTAFriendsCard

Wir haben einige neue Angebote dieses Jahr. Eines davon ist die UTAFriendsCard. Eine Art Meditations-Flatrate-Karte, bei der man außerdem noch 20% auf Gruppen und Seminare, weitere Prozente im Restaurant, im Buchladen und noch einiges mehr bekommt. Wir finden, dass dies eine super Sache ist und  viele von uns überlegen schon, sich eine zu kaufen. Mehr Infos hier.

Das UTA im Film

Wie wir ja schon im letzten Newsletter geschrieben haben, wurde ein Film über das UTA gedreht. Er ist kurz und ohne Worte. Wir sind gerade dabei, die letzten Änderungen zu veranlassen. Eduardo und Katrin, die beiden Filmleute von der Produktionsfirma ed.ge pictures  haben uns einen tollen Plot zusammengeschnitten und wir sind schon total gespannt darauf, wie ihr ihn findet. Sobald er fertig ist, stellen wir ihn ins Netz und werden euch benachrichtigen.
Falls ihr bis dahin schon mal eine paar andere Filme von den beiden schauen wollt: www.eduardogellner.de

Eine frische Brise

So, und nun machen wir uns wieder fleißig daran, noch mehr neue Ideen umzusetzen. Wir hoffen, euch zu überraschen und zu inspirieren. Wir sind es auf jeden Fall und freuen uns, dass nach soviel Kapitänswechseln wieder klar ist, wer welches Boot fährt. Eins haben wir auf jeden Fall mal wieder gelernt: Es ist immer gut, dem Neuen mit Offenheit zu begegnen. Es birgt immer auch eine Chance. Alle Ecken können untersucht und verändert werden und eine frische Brise weht durch die Räume.

Wir wünschen euch einen wunderbaren Herbst voll angenehmer Überraschungen und schöner Begegnungen.

Herzliche Grüße,
Surabhi Milena Mount für die UTA Crew




29. August

Der Name ist „Programm“

Es sind die letzten Tage vor dem Redaktionsschluss für unsere Jahresprogramme 2015, das des UTA Instituts und das der UTA Akademie. Bis zum 5. September, dem Abgabetermin in der Druckerei, wird noch an vielen Ecken gehobelt und gefeilt. Richa, die seit vielen Jahren unsere Programme verantwortet, versucht gerade in diesen letzten Tagen vor Redaktionsschluss das ganze Orchester auf den Abgabetermin hin zu dirigieren: die „Schreiberlinge“ müssen noch letzte inhaltliche und formale Korrekturen einarbeiten, denn Premendra, unser Grafiker, braucht die fertig lektorierten Texte, um alles richtig setzen und layouten zu können; alle Daten, Titel und Preise müssen hundertprozentig stimmen und deswegen mehrmals überprüft werden; die Menschen auf den Fotos müssen um Erlaubnis gefragt werden und so weiter und so fort... 

Bei all den fleißigen Aktivitäten ist es auch unheimlich inspirierend, zu sehen, wie das nächste Jahr im UTA Institut und in der UTA Akademie schon jetzt Gestalt annimmt. Die Arbeit an den Programmen macht einfach noch einmal richtig deutlich, was für eine Fülle an unterschiedlichsten Ereignissen an diesem Platz in einem Jahr bewerkstelligt wird.

Wir freuen uns, an dieser Stelle ankündigen zu können, dass ihr die Jahresprogramme aller Voraussicht nach Ende Oktober in euren Händen halten werdet.
Und für alle aus Köln und Umgebung: Der Termin unserer diesjährigen Mailingparty ist der 21. Oktober! Ihr bekommt jedoch noch eine separate Einladung.

Wir wünschen Euch einen sonnig lachenden Spätsommer!

Moritz für das UTA Team

 



13. Juli

The Vegan Garden Story, oder: Hurra, wir machen wieder auf!

Wahrscheinlich fragen sich viele von euch, was eigentlich aus dem Banyan geworden ist? Wie ist es nach dem Wasserschaden weitergegangen? Die Kölner konnten es schon sehen: Es ist
immer noch geschlossen. Was ist passiert? Das ist eine lange Geschichte und ich versuche hier mal, sie so kurz wie möglich zu erzählen.

Das Wasser bringt den Nullpunkt

Das Banyan ist ein sehr schöner Platz, den wir alle lieben, aber irgendwie gibt es hier in der Umgebung schon schon soooo viele Cafés ... Es fehlte das gewisse Etwas, das Besondere, das unser kleines Schmuckstück nicht nur äußerlich von Heinemann oder Brindlmeyer abhebt. Dann passierte der Wassereinbruch und plötzlich alles war auf Null gesetzt.

Anahato und Costa Rica bringen ein neues Konzept

In dieser Zeit verbrachte unser Kollege Anahato einen wunderbaren Urlaub in Costa Rica und schrieb uns von dort, das er DIE IDEE für ein neues Konzept hätte. Seine Mail war ungefähr einen Kilometer lang und sprudelte nur so über von inspirierenden neuen Möglichkeiten. Wir waren begeistert und entschlossen uns, sie alle umzusetzen. Wir werden also das Banyan umbenennen in "the vegan garden" und Anahato übernimmt zusammen mit Sadhu die
Geschäftführung vom Osho’s Place – the vegan garden und Osho’s Place – the restaurant.

Was ist neu?

Hier in Köln ist das Osho’s Place schon eine feste Größe in Bezug auf gutes vegetarisches Essen. Im vegan garden werden wir noch einen Schritt weiter gehen: Hier werden wir euch vegane Köstlichkeiten und „Raw Food“ (Rohkost) mit sogenannten „Superfoods“ anbieten, z.B. Green Smoothies oder Fruit Smoothies mit Macapulver oder Chia-Samen. Veganes Eis und Torten ohne Zucker oder aus Raw Food. Die Palette ist groß und es ist erstaunlich, wie lecker veganes Essen und Raw Food schmecken und was man daraus alles zaubern kann. Am besten kommt ihr einfach vorbei und probiert euch mal durch. Ich hatte das Glück, bei einigen Testläufen dabei zu sein und habe jetzt einen Lieblingssmoothie, nach dem ich absolut süchtig bin.

Milchkaffee gibts auch weiterhin

Für diejenigen unter euch, die überwiegend vegan leben oder veganes Essen mal probieren wollen und dabei gleichzeitig noch ihren Milchkaffee genießen möchten, gibt es diesen auch weiterhin wahlweise mit ganz normaler Milch. Es ist auch möglich, das Essen vom Osho’s Place Restaurant mit in den vegan garden zu nehmen oder umgekehrt, denn die beiden gehören nun zusammen.

Gemütlich mit Freunden beisammen sitzen

Natürlich ist immer noch unser größtes Anliegen, dass der vegan garden ein gemütlicher Platz ist, an dem du mit Freunden sitzen kannst, dich wohlfühlen und über das sprechen kannst, was dich gerade bewegt. Wir freuen uns über jeden deiner Besuche und das eine oder andere Mal werden wir uns sicher dort begegnen.
Die Neueröffnung ist morgen am Montag den 14. Juli!!

Surabhi Milena Mount für die Uta-Crew



13. Juli

Live Konzert mit Deva, Miten und Manose

Wie eigentlich in jedem Jahr, sahen wir als UTA-MitarbeiterInnen auch dieses Mal dem Konzert von Miten und Deva mit Spannung entgegen. Man sollte meinen, dass dies nach all den Jahren schon Routine für uns wäre. Aber das ist weit gefehlt. Jedes Konzert ist einzigartig und jedes Jahr ist es anders. Und zwar nicht nur die Veranstaltung selber, sondern auch das Drumherum. Wir stellen uns immer wieder neuen Herausforderungen und wenn wir denken, jetzt haben wir wirklich alles erlebt, passiert etwas noch nie Dagewesenes. Dieses Mal allerdings lief alles recht „normal“. Wenn man so etwas über eine Veranstaltung mit 1300 Menschen überhaupt sagen kann ...

Eine attraktive Grande Dame...

Wie viele von euch wissen, haben wir als Veranstaltungsort seit 2012 die Beethovenhalle in Bonn gewählt. Es ist eine schöne Halle, groß, mit einer guten Akustik. Ein bisschen wie eine in die Jahre gekommene, immer noch sehr attraktive Grande Dame. Man spürt das Erlebte, die großen Auftritte, die hier schon stattgefunden haben, wenn man die Halle betritt. Nach Bonn ausgewichen sind wir, weil es in Köln leider nichts Vergleichbares in Größe und Qualität gibt.

Gänsehaut-Feeling inbegriffen

Das Konzert war wunderschön. Eine Mischung aus Mantra-Singen mit viel Herz und Stille und auch rockigeren Tönen, das Ganze gespickt mit ein paar Witzen. Eben genau der Mix, für den die beiden Ausnahmekünstler bekannt sind. „Mit Hetz und Jeföhl“, wie der Kölner das so passend ausdrückt. Das Bühnenbild war neu und wurde künstlerisch mit Farben beleuchtet. Sehr gelungen, fanden wir. Dabei wurden viele der Mantra-Texte an diesen Hintergrund projiziert, damit alle mitsingen konnten. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn 1300 Menschen gemeinsam ein Mantra anstimmen. Eine tolle Idee von den beiden Künstlern, denn so waren wirklich alle textsicher, bei den nicht ganz geläufigen Worten der Mantren.

Es gibt Fotos!

Ich habe einige Bilder für euch geschossen, vor allen Dingen vom Backstage- Bereich, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie es dort aussah. Viel Spaß beim Schauen!.

2015 kommen sie wieder!

Nächstes Jahr kommen Miten und Deva wieder und wir freuen uns jetzt schon darauf. Natürlich sind wir sehr gespannt, was sie sich dann wieder Neues für uns einfallen lassen.

Eure Surabhi Milena Mount für das UTA Team



14. Mai 2014

Land unter

Seit zwei  Wochen ist das Banyan nun geschlossen. So kann es also gehen, wenn man morgens um halb sieben die Tür zum Banyan öffnet und statt des normalen Bildes eines geschlossenen Cafés einen kleinen See und Regen von der Decke vorfindet...
Seit dem Wasserschaden laufen nun Tag und Nacht die Trocknungsmaschinen, um auch noch den letzten Rest verbliebener Feuchtigkeit aus Wänden und Decke zu ziehen. Der Schaden ist glücklicherweise recht gering, es müssen nicht viele Dinge neu gemacht werden. Der Schreck ist auch überwunden und wir warten darauf, Euch alle wieder mit Kaffee und Kuchen, Quiches und Geschenken zu versorgen. Leider können wir noch nicht sagen, wann das sein wird, da wir noch auf weitere Messungen, auf den Abbau der Maschinen und schließlich auf die Handwerker warten müssen.
Hoffentlich, vielleicht, eventuell, möglicherweise nächste Woche?!
Wir sind jedenfalls bereit :)

Bis dahin senden wir Euch einen gedachten Kaffee!!

Nicki für das Banyan Team



10. März 2014

Jede Jeck ist anders …

Weiberfastnacht ist neben Weihnachten einer der wenigen Tage im Jahr, an dem das UTA teilweise geschlossen ist – denn dann ist Köln fest in der Hand der Jecken und auch die UTA-Mitarbeiter stürzen sich gern ins Getümmel. Kölsche Kneipe statt Buddhahall, singen statt Stille, kölsche Lieder statt Mantras – verkleiden, anmalen, auf Jück gehen ...
 
Die Weiberfastnachts-Tanzparty im Osho’s Place hat schon seit vielen Jahren Tradition und auch dieses Jahr waren wieder viele jecke Freunde und Bekannte gekommen, um so richtig abzufeiern, gemeinsam zu singen und zu tanzen.
Die DJs Arhat und Anahato legten sich ordentlich ins Zeug und spielten von kölschen Liedern über Oldies und Schlager bis hin zu modernen Pop- und Elektrostücken sieben Stunden lang einen abgefahrenen Mix, der die Feiernden ganz schön aus der Puste brachte.
 
Die Farbenpracht und Kreativität bei den Kostümen waren wie immer umwerfend! Mancher war kaum wiederzuerkennen und oft konnte man erst im Gespräch feststellen, mit wem man es da eigentlich zu tun hatte.
 
In den Straßen begegnete man allerdings auch unangenehm grölenden Leuten, die die Karnevalszeit zum willkommenen Anlass nahmen, sich maßlos zu betrinken und sinnlos durch die Gegend zu wanken – für manche Kölner ein Grund, die Stadt während dieser Zeit zu verlassen …
 
In Osho’s Place jedoch herrschte gute Stimmung (so wie in vielen anderen Kneipen auch) und die Jecken feierten, tanzten, sangen und wollten einfach nur Spaß miteinander haben. Natürlich wurde auch hier getrunken, aber nicht über die Grenze des Spaßes hinaus.
 
Bemerkenswert war es auch, zu sehen, wie sehr sich die Verkleidungen auf die Verhaltensweisen auswirken können. Viele gingen voll in ihrer Rolle auf und es wurde richtig lustig, wenn z.B. Männer in Frauenkostümen und Frauen in Männerkostümen miteinander flirteten! Der Rollentausch bringt viel darüber ans Licht, wie die Geschlechter sich gegenseitig sehen, hier im Karneval natürlich voller Klischees und Übertreibungen. Frei nach dem Motto: Jede Jeck ist anders!
 
Wir haben diese Karnevalssession jedenfalls sehr genossen und auch ein paar Fotos für euch, um die tolle Stimmung ein wenig rüberzubringen.
Seit Aschermittwoch ist nun erstmal alles wieder vorbei – bis am 11.11.2014 die nächste „Fünfte Jahreszeit“ in Köln beginnt ...
 
Kölle Alaaf!
Anahato
 

6. Januar 2014

Gedanken zum Jahreswechsel

Auch dieses Jahr wurde Silvester wieder ausgiebig gefeiert und ich möchte nochmal zurückschauen und ein paar Gedanken mit euch teilen, die mich bewegten:

Ich habe in den letzten 25 Jahren regelmäßig Silvester Partys veranstaltet – in der „Kleinen Disco“, im Osho´s Place und im UTA Institut. Jedes Mal bin ich mitten drin im Geschehen und oftmals angesteckt von der Aufregung und dem „Hype“, der über diesem Tag schwebt. Bei einigen ist es fast wie ein Zwang: „Ich muss diesen Tag richtig abfeiern  – es ist ja schließlich Silvester!“ Fast so, als könne man das an keinem anderen Tag mehr … Schon Wochen vorher ist die am häufigsten gestellte Frage; „Was machst du denn eigentlich an Silvester?“

Die Clubs und Restaurants der Stadt sind brechend voll mit zumeist Angetrunkenen, denen Silvester eine gute Berechtigung liefert, sich mal gehen zu lassen.

Schon tagsüber herrscht gestresste „Jagd- und Sammel“-Stimmung in den Geschäften und ich staune nicht schlecht, wie viele volle Einkaufstüten und dicke Raketen die Geschäfte verlassen. Gewisse Ähnlichkeiten mit Hamstereinkäufen vor einem Hurrikan in den USA sind durchaus zu erkennen. Das Fahren des Einkaufswagens ähnelte dem Autofahren im Berufsverkehr, Lückenspringen, nahes Auffahren, Hauptsache schnell und effizient vorwärts kommen. (Gut, dass Einkaufswagen keine Hupe haben)

Als ich Silvester im Supermarkt einkaufen war, wollte ich eine ältere Dame, die nur  eine Kleinigkeit gekauft hatte, an der Kasse vorlassen, sie jedoch lehnte ab, „Danke, aber ich habe Zeit“! Als ich erwiderte,  dass ich auch Zeit habe, lächelte sie mich an und wir mussten beide herzlich lachen, etwas entspannte in mir.

Später beobachtete ich noch einen vermutlich Obdachlosen, der nur wenige Dinge auf dem Band liegen hatte, aber es waren Delikatessen von bester Qualität: der Wein, der Stollen, das Steak … Er strahlte über das ganze Gesicht und schaute sich seinen Einkauf voller Freude an, während er an der Kasse wartete. Vermutlich hatte er Geld von jemandem geschenkt bekommen, um sich ein schönes Silvester machen zu können, und das tat er nun wohl auch.

Zurück im UTA sah ich die wunderschön dekorierten Räume und die Crew, die sich so liebevoll um jedes Detail kümmerte. Die Chillout Lounge wirkte sehr einladend, sanfte Musik, Chai Tee, gemütliche Plätze zum entspannen. Im Osho´s Place waren die Tische festlich gedeckt und warteten auf die Gäste. In der Buddhahall war alles für die Abendmeditation und den Tanzevent vorbereitet.

Viele Gäste waren schon angereist, und ich spürte bei ihnen die Ausgelassenheit und Freude darüber hier zu sein.

Teil des Silvester Programms im UTA ist jedes Jahr die Silent Celebration, eine stille Meditation, bei der etwa 120 Leute eine Stunde vor dem Jahreswechsel in Stille sitzen und meditieren. Das UTA ist wohl einer der wenigen Plätze in Köln, an dem es so etwas an Silvester gibt, was nicht heißt, dass etwas gegen eine gute Party mit Tanzmusik einzuwenden wäre, die  gab es ja auch. Ich finde, es ist etwas Besonderes, und ich bin froh, dass es Menschen gibt, die das schätzen und dass das UTA den Raum dafür hat.

In diesem Sinne Euch allen ein wunderschönes neues Jahr.

Anahato



6. November 2013

Die Snatam Kaur-Experience

Im Oktober war Snatam Kaur, die bekannte Mantra-Sängerin, wieder in Köln, um in der Stadthalle Mühlheim aufzutreten. Wie schon vor zwei Jahren sollten wir, also die UTA Crew, das Konzert gemeinsam mit dem Satnam Versand organisieren.

Von Yogi Tee bis Konzerte

Der Satnam Versand ist ein in Hamburg ansässiger Versandhandel. Die Besitzer kommen wie auch Snatam Kaur aus der Kundalini-Yoga-Tradition. Von ihnen stammen z.B. die bekannten Yogi Tees. Man kann dort aber auch alle möglichen anderen Sachen wie Yoga-Zubehör, Bücher und ayurvedische Lebensmittel bestellen. Neben all dem veranstalten die Leute vom Satnam Versand auch ein paar Konzerte, unter anderem die Auftritte von Snatam Kaur in Deutschland.

Ausverkauf

Die Organisation des Kölner Konzertes lag dabei in unseren Händen. Vom Mieten der Halle bis hin zum Kartenverkaufen und Helferfinden wurde alles von uns gemanagt und in Zusammenarbeit mit dem Satnam Versand durchgeführt. Die Stadthalle Mühlheim fasst knapp 1200 Gäste. Wir waren ein wenig überrascht, als wir feststellten, dass es diesmal auf einen Ausverkauf hinauslaufen würde. Tatsächlich, ca. eine Woche vor Beginn des Konzerts gab es schon keine Karten mehr. Uns war klar, dass uns dies vor besondere Herausforderungen stellen würde: Lange Schlangen vor den Türen, Kämpfe um eventuell noch vorhandene Restkarten und der Run auf die besten Plätze sind nur ein paar davon.

Die Spannung steigt

Also sorgten wir für genügend Helfer und überlegten uns gründlich, wie wir die vielen Menschen gut durch den Eingang, die Garderobe und später in die Konzerthalle bringen könnten. Der Abend rückte näher und die Spannung stieg. Würde alles so klappen, wie wir uns das ausgedacht hatten? Wird Snatam Kaur pünktlich ihren Soundcheck abschließen können? Wir waren froh, dass wir kein Rockkonzert organisieren sollten! Meditierer haben dann ja doch eine eher friedliche Gesinnung ...

Der große Tag

Endlich war der Tag des Konzerts gekommen. Mittags sollte Snatam Kaur in Köln eintreffen und am Abend dann das große Konzert stattfinden. In der Nacht vorher hatten viele von uns unruhig geschlafen. Ich war froh, dass es jetzt endlich losging.

Snatam Kaur kam zwar etwas spät an, nahm sich aber trotzdem die Zeit, noch den Dom anzuschauen. Wir fuhren währenddessen schon mal in die Stadthalle nach Mülheim. Dort waren deren Mitarbeiter schon emsig dabei, die ganzen 1200 Stühle aufzustellen. Wir luden unsere Utensilien aus und fingen an, die Bühne zu schmücken. Am längsten dauerte es, das schöne Mandala auf seinen Rahmen zu ziehen: Vier Leute arbeiteten fast zwei Stunden daran. Aber es hat sich gelohnt! Dann noch viele weiße Tücher um die Bühne drapiert, ein paar schöne Blumen darauf gestellt und natürlich die Yogamatte bereitgelegt, auf der die Künstlerin sitzt. Fertig.

Im Foyer wurden Tische für den CD-Verkauf und den UTA-Stand sowie die Infotische des Satnam Versands aufgebaut. Backstage bereiteten die Kundalini Yogis ayurvedisches Essen für Snatam Kaur und ihre Crew vor.

Bald geht es los

Jetzt warteten wir nur noch auf die Musikerin. Der Soundcheck musste noch durchgeführt werden, bevor wir die Leute reinlassen konnten. Die ersten Menschen sammelten sich schon vor der Tür. Ich ging hinter die Bühne, um mir noch einen Tee und eine Kleinigkeit zu essen zu holen, da kam Snatam Kaur um die Ecke und lief an mir vorbei. Sie ist klein und sehr still. Freundlich lächelte sie in die Runde. Ich war berührt von ihrer zarten Energie. Sie setzte sich mit den anderen in den Essensraum. Dabei hatte ich die Gelegenheit, ein schönes Foto von ihr zu machen. Danach ging sie zum Soundcheck.

Wir waren etwas spät dran. Da es kalt war und regnete, ließen wir schon ca. 300 Konzertbesucher ins Foyer. Die Halle musste dabei noch geschlossen bleiben. Wir waren jetzt wirklich zu spät. Das Foyer füllte sich allmählich immer mehr. Der Feuerwehrmann gab mir zu verstehen, dass jetzt wirklich nichts mehr ginge und ich nun niemanden mehr rein lassen könnte. Die Leute waren verständlicherweise nicht glücklich über diese Entscheidung. 30 Minuten später war der Soundcheck dann aber auch geschafft und wir öffneten die Saaltüren. Endlich konnten auch die restlichen 800 Menschen, die draußen im Regen ausgeharrt hatten, hereinkommen.

Das Konzert

Dann ging alles ziemlich schnell. Die Besucher strömten auf ihre Plätze und setzten sich. Alles ging recht ruhig vonstatten. Kurz nachdem alle saßen, kam Snatam Kaur mit ihren beiden Musikern, Ramesh Kannan (Tabla & Percussion) und Todd Boston (Gitarre), auf die Bühne und begann zu spielen. Es ist unglaublich, welch eine große Präsenz diese kleine zarte Frau hat, wenn sie singt. Ich war im Herzen berührt. In vollem Einklang miteinander spielten die Musiker die verschiedensten Lieder. Mit ihre unverwechselbaren klaren und wunderschönen Stimme sang Snatam Kaur Mantren und rezitierte in perfektem Hindi. Zwischendurch ließ sie den gesamten Saal Yoga-, Feueratmen- und Lockerungsübungen machen. Der Feuerwehrmann, der wohl gedacht hatte, mit den Mantra-Sängern habe er einen entspannten Abend, wurde zunehmend nervös, als der ganze Saal aufstand, um beim Ausatmen „Huh“ zu rufen. Es ist nie langweilig bei einem Konzert von Snatam Kaur. Das Publikum wird voll mit einbezogen Die Menschen singen, meditieren und machen Atemübungen. Alle sind mit ganzem Herzen dabei. Snatam nimmt sich Zeit für ihre Leute und ist mit Ruhe und Gelassenheit dabei. Es war ein wunderschönes Konzert und ich glaube, ihren Fans hat es allen gefallen.

Circa zwei Stunden und zwei Zugaben später war das Konert Ende. Die Besucher verliessen langsam den Saal. Snatam Kaur bleibt noch eine Weile am Bühnenrand sitzen, sprach mit Menschen, gab Autogramme, signierte CDs oder liess sich fotografieren. Sie war dabei genauso normal und still, wie als sie vor ein paar Stunden hier angekommen war. Das fand ich sehr sympathisch und ich wurde ein wenig traurig, als sie genauso leise ging, wie sie gekommen war.

Nach dem Konzert

Wir klatschten uns ab. Alles war gut gelaufen, das Konzert war wunderschön, alle waren zufrieden und Snatam Kaur hat es bei und gut gefallen. Was wollen wir mehr?! Sie fuhr schon einmal ins UTA, um dort in einer unserer Gästewohnungen zu übernachten. Wir packetn derweil alles wieder zusammen, inklusive des schönen Mandalas. Danach beluden wir die Busse und die Crew von der Halle räumte noch die 1200 Stühle wieder zusammen. Morgen sollte hier die Esoterikmesse stattfinden.
Wir fuhren müde, aber zufrieden nach Hause. Es war ein langer, aufregender Tag und die ganze Mühe hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Ich hoffe, Snatam Kaur kommt nächstes Jahr wieder nach Köln!

Surabhi (rechts im Bild) für die UTA Crew



9. September 2013

Besuch in der Sommerakademie der Universität Witten/Herdecke

Der heißeste Tag des Jahres

Am Morgen des 3. August machen Chirantan und ich uns auf den Weg nach Witten/Herdecke. Es soll der heißeste Tag des Jahres werden und unser Kofferraum ist voller Poster, Flyer und Informationsbroschüren. Nachdem schon viele unserer Dozenten in der diesjährigen Sommerakademie der Universität Witten/Herdecke Schnupperworkshops geleitet haben, wurden wir eingeladen, in der Messe, dem sogenannten „Markt der Möglichkeiten“, einen UTA-Informationstisch zu gestalten.

Die Universität

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist eine private anthroposophische Universität. Man kann dort Medizin, Zahnmedizin, Philosophie, Wirtschaft und Kultur studieren. Seit ihrer Gründung 1982 nimmt die UW/H eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden steht sie für eine Reform der klassischen Art des Unterrichtens. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung.

Die Sommerakademie

Zum vierten Mal in Folge veranstaltet die Universität die „Sommerakademie für Integrative Medizin“. Die Teilnehmenden lernen in Workshops verschiedene Medizinsysteme und Therapieansätze, wie z.B. auch Meditation, kennen und setzen sich mit den grundlegenden Fragen einer integrativen Medizin auseinander. Die Sommerakademie ist in erster Linie für Studierende und Auszubildende aller Gesundheitsberufe, für junge Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte konzipiert. Organisiert wird sie von einem studentischen Team.

Die Atmosphäre ist locker und gelöst

Wir sind gespannt. Wie wird eine anthroposophische Uni von innen aussehen? Was unterscheidet sie von anderen Unis? Wie werden die Studenten auf uns reagieren? Es ist wirklich sehr heiß heute und wir sind angenehm überrascht als wir die Eingangshalle betreten. Sie ist freundlich und einladend und die Farben sind hell und angenehm. Ungewöhnlich für eine Eingangshalle: An der Wand entlang gibt es in eine Stufe eingelassen eine lange Reihe Sofas zum Entspannen und Kontakthaben. Es wimmelt nur so von jungen Leuten. Sie reden, malen oder hängen einfach nur aus. Als erstes werden wir von den Veranstaltern zu einem vegetarischen Mittagessen eingeladen. Wir sitzen an langen Tischen mit den Studenten. Die Atmosphäre ist locker und gelöst. Es wird viel gelacht und gescherzt, aber auch über tiefere Themen gesprochen. Wir sind begeistert und angerührt von so viel Lebendigkeit und junger Energie.

Unser Infotisch wird rege besucht

Nach dem Essen bauen wir allmählich unseren Infotisch auf. Es macht Spaß und wir gestalten ihn richtig schön. Wir haben eine Menge bunte Flyer und schöne Poster dabei. Unser Tisch ist der bunteste von allen auf dem Markt der Möglichkeiten. Zwischen Greenpeace und Transparency International fühlen wir uns anfänglich ein bisschen fremd, aber das legt sich schnell. Wir haben zahlreiche Besucher und wir werden viel gefragt. Die jungen Leute sind interessiert und es macht uns Spaß, ihre Fragen zu beantworten. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Schnell ist es wieder an der Zeit, zusammenzupacken.

Im Gras lässt es sich gut aushalten

Nach dem Einpacken legen wir uns draußen ein wenig ins Gras. Langsam sinkt die Temperatur wieder unter 30 Grad und hier lässt es sich gut aushalten. Am Rande der großen Wiese liegt das Zeltdorf der 250 Besucher der Sommerakademie. Die Zelte sind in einem großen Halbkreis angeordnet und erinnern an ein Indianerdorf. Junge Menschen liegen wie wir auf der Wiese oder sitzen in Gruppen herum, diskutieren ihre Bilder oder tragen Kostüme. Offensichtlich kommen sie gerade aus einem der Workshops. Sie scheinen sehr vertraut miteinander zu sein, es ist berührend ... Wir fühlen uns wohl, genießen die Wiese und die nette Gesellschaft.

Zum Abschied noch ein paar Grilladen

Allmählich wird es Abend und wir werden zum Abschluss noch zum allabendlichen Grillen eingeladen. In riesigen Schüsseln gibt es Berge von Salat, Brot und Kräuterquark. In mühevoller Schnibbelarbeit mit viel Liebe von freiwilligen Helfern zubereitet. Auch für die Veganer ist etwas dabei. Auf dem Grill liegen Gemüse, Sojawürstchen und vieles mehr. Ein paar Freiwillige grillen im Akkord, um die vielen Menschen zu versorgen. Das Essen verläuft so lebendig wie der Rest des Tages. Später ist noch eine „Open Stage“ geplant und viele haben sich gemeldet, um ihre Künste darzubieten. Wir beide aber sind müde und müssen noch den ganzen Weg zurück nach Köln fahren. So verabschieden wir uns und machen uns auf den Rückweg.

Mehr als nur der Lehrstoff aus den Büchern

Es war ein schöner Tag und wir sind erfüllt von den Begegnungen. Auch unsere Dozenten haben erzählt, dass es ihnen viel Spaß gemacht hat, mit so vielen und so jungen Menschen zu arbeiten. Schade, dass es nicht an allen Unis solche Sommerakademien gibt, in denen der Lehrstoff über den aus den Büchern hinausgeht.

Surabhi für das UTA-Team



7. September 2013

Das Banyan zum Feiern nutzen

Für Geburtstage oder andere große und kleine Feierlichkeiten (privat oder betrieblich) stellen wir das Banyan in den Abendstunden mietfrei zur Verfügung. Vom einfachen „Freunde-Treffen“ mit Getränkeausschank bis hin zu einem kompletten Party-Service mit Essen und Musik, alles ist möglich. Sprecht uns an!

Euer Banyan Team



5. Juni 2013

Der Winter war lang ...

Auch für uns, wie für ganz Deutschland, war der Winter lang und das Warten auf den Frühling und die Sonne zog sich viel zu lange hin. Sprüche wie „Der kleine November hat sich verirrt, er möchte gerne im Mai abgeholt werden“ oder „Ich habe mir heute einen Rollkragen-Bikini und gefütterte Flip-Flops bestellt ... Jetzt kann kommen, was will, ich bin gerüstet.“ haben ihre Runden gedreht.

„Be a light unto yourself“

Allerdings konnten die Dunkelheit und der viele Regen euch nicht davon abhalten, den Weg ins UTA zu finden. Eher das Gegenteil war der Fall. Wenn es draußen dunkel ist, muss man das Licht eben in sich selbst finden. Osho hat gesagt „Be a light unto yourself.“ Und so haben in diesem Winter viele die Gelegenheit genutzt, das Licht statt im Außen, im eigenen Inneren zu suchen. Ich bin mir sicher, ihr habt dort alle viel Helligkeit vorgefunden.
Der „Laden“, wie wir das UTA liebevoll nennen, brummt. Die Heizung läuft – obwohl es schon Ende Mai ist – auf Hochtouren und die Wäschetrockner sind im Dauereinsatz. Viele von euch kommen zu den unterschiedlichen Veranstaltungen und füllen sie mit Leben. Das hält uns auf Trab und die Hallen lebendig. Wir haben trotz des langen Winters unseren Humor nicht verloren und ihr hoffentlich auch nicht! Nun soll er ja endlich kommen, der Frühling, und danach auch der Sommer. Wir werden uns gemeinsam mit euch darüber freuen und ihn gebührend feiern. 

Auch die Presse hat sich für uns interessiert

Erst „DER SPIEGEL“... In diesem Frühjahr bekamen wir viel Aufmerksamkeit von der Presse. Die SPIEGEL-WISSEN-Journalisten waren da und haben uns interviewt. Daraus ist ein schöner und recht neutraler Artikel geworden (zwei Seiten).
Das schöne an dem ganzen Heft "Mein Glaube" ist, dass es Menschen in ihrer Ausrichtung auf etwas Höheres beschreibt ohne über sie zu urteilen.
SPIEGEL WISSEN Ausgabe 2/2013 (erhältlich im Kiosk oder über Amazon).

...dann das Fernsehen. Auch vom Fernsehen bekamen wir Besuch: RTL hat einen Beitrag für n-tv gedreht. Sie haben die Kundalini Meditation und die Hara Meditation gefilmt. Hierzu ein paar Worte von Anando, die das Ganze angeleitet hat:
„Vor einigen Tagen war ein Team von n-tv im UTA und ich durfte die Kundalini Meditation und die Hara Meditation vorstellen. Danach wurden auch einige Teilnehmer der Meditationen interviewt. Ich hoffe, wir kommen gut dabei weg. Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis mit den netten jungen Leuten von RTL. Wir hatten jede Menge Spaß und haben hinter den Kulissen viel gelacht und erzählt. Die Redakteurin war dann zu guter Letzt auch persönlich neugierig geworden und hat Fragen in ihrem eigenen Interesse zum Sich-ewig-drehenden-Gedanken-Karussell gestellt – nachdem die Kamera ausgeschaltet worden war. Ihr Kommentar nach den Interviews: ,Ich interviewe ab jetzt nur noch Meditierer. Wenn ich ihnen unvorhergesehene Fragen stelle, werden sie nicht so schnell nervös und können sich viel besser wieder fangen.‘ Ihre Kollegen stimmten zu und meinten: ,Wir brauchten auch gar nichts wiederholen. Alles hat auf Anhieb geklappt.‘ So hatten wir nach dem Dreh noch viel Zeit, um am Brunnen im Hof über dicke Goldfische und andere wichtige Dinge des Lebens zu plaudern.“
Ausgestrahlt wird der Beitrag am 6. Juni 18:35 Uhr Ratgeber - Test u.A. Volkssport Meditation: Was taugt die Leere im Kopf. Am 10. Juni um 15:15 Uhr als Wiederholung.

... und zu guter Letzt noch goldstück.de. Vor einigen Tagen hat unser neues Café, das Banyan, noch die Aufmerksamkeit des Blogs und Email-Magazins goldstück.de erregt. Das ist ein Internetportal für die Community in den verschiedensten Städten. In diesem Portal kann jeder über das Netz Tipps geben, wo man in deiner Stadt am besten shoppen, essen oder eben auch Kaffee trinken kann. Den Leuten von goldstück.de hat der Charme des Banyan sehr gut gefallen und sie haben es in der Rubrik „Cafés in Köln“ auf ihre erste Seite gesetzt. 

Das ist alles sehr spannend! Und wir freuen uns natürlich sehr über so viel positive Resonanz. Am meisten aber über euer großes Interesse an den Meditationen und an dem, was wir sonst noch zu bieten haben.

Jetzt gehe ich aber mal raus ins Banyan, um mich dort auf die neuen Außenstühle zu setzen, dabei einen Chai zu trinken und den Menschen beim Vorbeiflanieren zuzuschauen. Bis bald!

Surabhi für die UTA-Crew



17. März 2013

Neueröffnung im Kölner Buddhafield

Liebe Freunde,
es ist soweit: Nach sechs Monaten Planung, Bauantrag, Umbau und Konzessionierung eröffnen wir nun endlich das Banyan!

  • Kunst & Kultur
  • stöbern & shoppen
  • gesund essen & trinken
  • regional, nachhaltig,
  • fair & lecker

Ein Café mit einem angegliederten Shop, der dazu einlädt, auf Entdeckungsreise zu gehen – sozusagen eine Mischung aus kleinem Laden mit Geschenkartikeln und Schmuck, einem Event-Konzept sowie einer Gastronomie mit gesunden Snacks und Drinks. Auch das Branding und Vermarkten eigener Produkte sollen Teil des Geschäftes werden.

Der Banyan-Baum ist in Asien ein Ort der Begegnung. In seinem Schatten treffen sich Freunde, um sich zu unterhalten und zu entspannen. Auch Geschäfte werden hier verhandelt und wichtige Entscheidungen getroffen. Der Banyan-Baum steht für ewiges Leben und hat bei Hindus und Buddhisten eine Art „heiligen Status“, auch weil er viele Jahrhunderte alt werden kann.
Lebensfreude, Lebendigkeit und viele Begegnungen – all das wünschen wir uns für das „Banyan“ – und natürlich zufriedene Gäste und glückliche Kunden.

Am Samstag, den 23., und Sonntag, den 24. März, heißen wir euch herzlich willkommen, mit uns das Banyan Eröffnungswochenende zu feiern!
Wir laden euch ein, einfach mal vorbeizukommen, euch alles anzuschauen, etwas zu essen und zu trinken und mit uns zu genießen, dass es endlich so weit ist.
Ihr könnt einen Blick in die Karte werfen, euch von unserem Kunsthandwerkshop verzaubern lassen und euch darauf freuen, demnächst in eurem neuen Lieblingscafé auszuspannen.

Und das ist der Timetable:

Samstag, 23. März, 17.00 bis ca. 22.00 Uhr:
Empfang mit Sekt, Kölsch, Limo und Häppchen

Sonntag, 24. März, 12.00 bis 18.00 Uhr:
... außerdem noch Kaffee und Kuchen

und am Montag, 25. März, um 07.00 Uhr ist dann der reguläre Betriebsbeginn.
Wir sind genauso gespannt wie ihr und freuen uns auf euch!

Das Banyan – Team
Jaya, Niki, Aaron

PS: Ab dem 25. März gelten dann folgende Öffnungszeiten:

  • Mo - Do 7.00 bis 20.00 Uhr
  • Fr  07.00 bis 00.00 Uhr
  • Sa 10.00 bis 00.00 Uhr
  • So 10.00 bis 20.00 Uhr


16. März 2013

Unsere neue Webseite

Seit knapp einem Monat ist unsere neue Webseite online. Eine neue Webseite von Grund auf neu zu entwerfen bedeutet auch immer eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstverständnis. Wir haben uns als UTA neu gefragt, was uns wichtig ist, wer wir sind und was wir machen.

Ein Beispiel dafür ist die Darstellung unseres Programms. Hier mussten wir erst einmal die Vogelperspektive einnehmen. Dann haben wir versucht, eine Darstellungsform zu finden, die eine klare Struktur hat und die sowohl vertrauten Besuchern als auch Neulingen eine gute Orientierung ermöglicht. Herausgekommen ist  ein System mit verschiedenen Zugängen und Filterfunktionen.  Auf diese Weise "führen viele Wege nach Rom" und die Darstellung des Programms passt sich an die Wünsche des jeweiligen Besuchers an.

Bei der Umsetzung dieser Darstellungsform wurde auch noch einmal deutlich, dass unser Programm nicht auf dem Reißbrett entworfen wurde. Das ist auf der einen Seite perfekt, weil es zeigt wie lebendig und organisch das UTA ist. Auf der anderen Seite ist es dadurch nicht gerade einfach gewesen, klare Regeln für die Aufteilung und Anordnung unserer Angebote zu entwickeln. Dies ist jedoch notwendig, denn ein Programmierer braucht solche Regeln, damit die technische Umsetzung kein Flickwerk wird. So ging es immer wieder darum, Kompromisse zwischen den Gegebenheiten unseres Programms und den technischen Möglichkeiten zu finden. Was so vielleicht erst einmal trocken klingt, war ein äusserst spannender und kreativer Prozess der uns jedoch auch immer wieder an unsere Grenzen gebracht hat.

Diese Webseite nun online zu stellen ist für uns ein echter Meilenstein. Das Tolle ist, dass wir jetzt mit einem System arbeiten, welches uns ermöglicht fast alles an der Webseite selbst zu gestalten und weiter zu entwickeln. Wir können die Seite also immer weiter verbessern ohne jedes Mal eine aufwändige Neuprogrammierung zu veranlassen. Es ist wirklich ein Gefühl von einem Neuanfang, fast so als hätten wir einen Baum gepflanzt, den wir jetzt hegen und pflegen können, und der sich dadurch immer klarer ausdefiniert.
Die nächsten Erweiterungen sind schon angedacht, aber wir atmen erst einmal durch und freuen uns.

Moritz für das Web-Team